S-Bahn Stuttgart

polygo: Mobilität und Services in der Region Stuttgart für VVS-Abokunden

polygo bietet Abokunden zukünftig viele neue Möglichkeiten: Die Verschmelzung von Verbundpass und Wertmarke auf einer Karte, der polygoCard. Name und Design ändern sich, Ihr VVS-Abo bleibt dabei unverändert. Es wird künftig lediglich ein eTicket sein.

Aktueller Hinweis zur polygoCard

VVS-Kunden mit polygoCard können ab sofort ihr gültiges VVS-Abo an allen DB Automaten anzeigen lassen. Die Automaten sind mit dem eTicket Logo gekennzeichnet. 

Um ihr eTicket anzuzeigen legen Sie bitte ihre Chipkarte auf den mit dem Symbol gekennzeichneten Kartenleser im Bereich der PIN-Pad Bucht. 

Hinweis: Die Fahrberechtigungen werden nur ab dem 1. Gültigkeitstag als gültig angezeigt


eTicket-Symbole am DB-Automat

polygoCard für Scool-Abonnenten

Die meisten Schüler haben ein Scool-Abo. Auch dieses Ticket wird auf die polygoCard umgestellt. Über 70.000 Schüler haben ihre polygoCard bereits von der DB und den AboCentern der regionalen Verkehrsunternehmen erhalten

Alle wichtigen Informationen zur Umstellung auf die neue polygoCard mit eTicket-Funktion erhalten Sie hier:

 

DB Vertrieb GmbH

Abo-Center Stuttgart   

Postfach 10 10 64

70009 Stuttgart

Tel.: 0711 76 16 41 93         

Fax: 069 26557413

E-Mail: abo-vvs@bahn.de

Kontaktzeiten:

Mo – Fr  8–18 Uhr

24h-Service:

Abo online für Jahresabos

Was ist ein eTicket?

Das eTicket ist nichts anderes als Ihre bisherige Abo-Wertmarke - nur eben jetzt elektronisch. Sie bekommen Ihr aktuelles Ticket also nicht mehr in Form einer Wertmarke zugeschickt, sondern erhalten Ihre polygoCard, auf der das Abo gespeichert ist.

Was ändert sich?

Bei einer Ticketprüfung zeigen Sie zukünftig einfach Ihre polygoCard vor, Ihr eTicket wird dann elektronisch ausgelesen. Das Gleiche können Sie übrigens auch selbst machen: Ausgewählte und gekennzeichnete Automaten im VVS-Verkehrsgebiet, darunter alle Automaten der DB, werden dazu perspektivisch mit speziellen Lesegeräten ausgestattet.

Was müssen Abokunden tun?

Eine Rückmeldung Ihrerseits ist nur erforderlich, sofern Sie ein Schreiben Ihres Abocenters erhalten haben. Zunächst werden VVS-Kunden mit folgenden Tarifprodukten umgestellt:

  • Scool-Abo
  • JedermannTicket
  • 9-Uhr-UmweltTicket
  • FirmenTicket
  • 14-Uhr-JuniorTicket
  • SeniorenTicket

Damit Sie die polygoCard nutzen können, laden Sie bitte unter www.mypolygo.de/abo in jedem Fall ein Passfoto von sich hoch und geben Ihren üblichen Fahrtweg an, sofern Ihr Ticket nicht netzweit gültig an. Dazu benötigen Sie Ihre Abo-Vertragsnummer und Verbundpassnummer. Als Abonnent im VVS erhalten Sie von Ihrem jeweiligen Abocenter hierzu ein Informationsschreiben. 

Datenschutzerklärung (Stand 24.06.2016)

Die Anwendung des eTicketings im VVS folgt dem bundesweiten Standard der VDV-Kernapplikation. Dieser ist mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten und den Datenschutzbeauftragten der Länder abgestimmt. Der Standard sieht vor, dass die letzten 10 Aktionen (in der Regel handelt es sich hierbei um Kontrolldatensätze beim Einsteigen und ggf. beim Aussteigen) auf der Chipkarte gespeichert werden. Dies zielt insbesondere auf eTicketing-Systeme ab, bei denen die Fahrpreisberechnung bei Gelegenheitsfahrgästen im Nachhinein stattfindet. Die Speicherung der Einstiegs- und Ausstiegsvorgänge auf der Karte wurde dort, wo es solche Systeme gibt (z. B. in Heilbronn), auch von der Kundschaft gefordert, um die Preisbildung nachvollziehen zu können. Im VVS gibt es das eTicket bisher nur im Bereich der Zeitkarten. Daher ist die Speicherung von Einstiegsvorgängen (Ausstiegsvorgänge sind im VVS ohnehin nicht von Relevanz) nicht zwingend erforderlich. Deshalb speichern die Verkehrsunternehmen im VVS – ausgenommen Regiobus Stuttgart –derzeit in ihrem jeweiligen Bereich keine Einstiegsvorgänge auf der Karte. Regiobus Stuttgart speichert die Kontrollnachweise entsprechend dem Standard weiterhin. Hier ist ein Unterbinden der Speicherfunktion auch nicht ohne weiteres möglich. Schließlich fährt dieses Unternehmen unter anderem auch im Bereich des Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehrs (HNV). Im Weiteren erfolgt der Hinweis, dass der VVS einen Antrag zur Änderung des bundesweit geltenden Standards eingereicht hat, mit dem Ziel, dass bei ZeitTickets Einstiegsvorgänge auf der Chipkarte grundsätzlich keine Ortsangaben mehr gespeichert werden sollen. 

ZeitTickets Einstiegsvorgänge auf der Chipkarte grundsätzlich keine Ortsangaben mehr gespeichert werden sollen.
Ungeachtet dessen ist eine Übermittlung von Kontrolldatensätze an ein zentrales Hintergrundsystem in pseudonymisierter Form vorgesehen, um Angriffe auf das eTicketing-System (z. B. Fahrscheindubletten) erkennen zu können. Diese Daten werden jedoch vom VVS in dessen Hintergrundsystem spätestens 72 Stunden nach ihrer Erfassung wieder gelöscht. Eine Erstellung und Auswertung von Bewegungsprofilen der Fahrgäste erfolgt nicht. Sie wäre im VVS ohnehin sinnlos, weil die Chipkarte nur beim Einstieg am Lesegerät im Bus vorbei zu führen ist.